
Die zentrale Strategie von Asset One ist es, für gewidmetes Bauland in städtischen Lagen die bestmögliche Nutzung zu finden und aus diesen Flächen einen möglichst hohen Wert zu entwickeln.
Hinter Asset One stehen keine Immobilienspekulanten, sondern österreichische Investoren, die den über Generationen gewachsenen Liegenschaftsbesitz verantwortungsvoll entwickeln wollen.
Wir haben eine langfristige, partnerschaftliche Unternehmensphilosophie.
Wir haben für alle Flächen eine standortbezogene Entwicklungsstrategie.
Und wir haben Visionen zu Stadtentwicklung und Architektur.
Asset One besitzt Flächen in den besten Lagen der schönsten Städte Österreichs. Zum Teil sehr große Flächen.
Was wir auf diesen Flächen entwickeln, geht nicht nur uns etwas an, sondern auch die Menschen, die in diesen Städten leben und arbeiten. Unsere Entwicklungsarbeit muss daher partnerschaftlich erfolgen. Nicht weil wir so besonders freundlich sind, sondern weil anders kein Erfolg möglich ist.
Langfristige Entwicklungsarbeit ist sehr aufwendig und nur mit einer ausgezeichneten Eigenkapitalbasis möglich. Diese stammt von privaten Investoren, die von uns erwarten, dass wir – bei aller Partnerschaftlichkeit – dynamisch und professionell agieren.
Die dritte Säule unserer Philosophie:
Wir agieren im Zweifelsfall immer unkonventionell. Weil wir nicht anders wollen. Weil wir vielleicht gar nicht anders können.
Es ist nicht die Absicht von Asset One, auf allen Liegenschaften eine eigene architektonische und entwicklerische Handschrift zu hinterlassen. Im Gegenteil. Jeder Standort verlangt nach eigenen Strategien und Visionen. Standortbezogene Entwicklungsstrategie heißt, dem Standort und seinen Qualitäten bestmöglich gerecht zu werden.
Unser Ehrgeiz ist es dabei, die Szenarien der Zukunft, das Leben am Standort in den kommenden Jahrzehnten vorauszuahnen und so Entwicklungsarbeit zu leisten, die das Prädikat „Weiterentwicklung“ verdient und nicht einfach den Status Quo in Beton, Stahl und Glas festzuschreiben versucht.
Das Ausmaß, in dem Asset One auf die konkrete Umsetzung Einfluss nimmt, wird sehr unterschiedlich sein. In Salzburg und in Reininghaus wird unser Engagement sehr weit reichen und sehr konkrete Formen annehmen. In Graz Puntigam und in Schwechat besteht unser Beitrag in der Vorentwicklung und der Schaffung von Rahmenbedingungen; die Verantwortung für die Bautätigkeit wird bei anderen Entwicklern, Bauträgern oder auch bei den zukünftigen Nutzern liegen.
Die Salzburger Festspiele sind Weltklasse, die Salzburger Altstadt ist eines der schönsten historische Monumente der Welt. Wenn man also etwas Neues baut, dann muss man sich auf demselben Niveau bewegen.
Wir werden die Salzburger für moderne Architektur nur dann begeistern können, wenn wir ihnen etwas bieten, das dieselbe Qualität hat wie die besten Beispiele der historischen Architektur in Salzburg.
In enger Zusammenarbeit mit dem Planungsstadtrat, der Altstadtkommission und dem Gestaltungsbeirat der Stadt Salzburg und unterstützt vom Architekturbüro Kleboth & Lindinger wurden die Vorgaben und die Ausschreibungsbedingungen für den Wettbewerb ausgearbeitet. Nach dem Verständnis, dass der Output umso besser ist, je besser der Input ausfällt, waren die Bemühungen um eine sorgfältig vorbereitete Ausschreibung sehr intensiv. Zur Vorbereitung zählten auch Atelierbesuche bei allen eingeladenen internationalen Architekten zwischen New York und Tokio, Oslo und Lissabon.
Wir haben damit das Interesse und die Begeisterung von Architekten wecken können, die heute üblicherweise an Projekten arbeiten, die zehn oder gar hundert Mal so groß sind wie unseres. Neben der sorgfältigen Vorbereitung hat uns natürlich vor allem eines geholfen: Die Chance, auf dem letzten freien Grund im Zentrum von Salzburg zu bauen, ist auch für einen Weltklasse-Architekten nicht uninteressant.
In Graz verfolgen wir bei der Entwicklung der rund 54 Hektar umfassenden Reininghausgründe einen neuen, auf Identität und Wertschöpfung angelegten Entwicklungsprozess. An dessen Beginn: „Die Konzeption des Wünschenswerten.“
Unter diesem Motto haben sich 28 Grazer von unterschiedlichem Rang, Namen und Geschlecht im Jänner 2006 zu einer „Redaktion“– der „werkstadt017“ – zusammengetan um via vier Ressorts (Arbeit, Bildung, Leben und Urbanität) die Rahmenbedingungen für die Entwicklung des Grazer Stadtteils neu zu definieren.
Für Graz Puntigam liegt die Aufgabe von Asset One in der Koordination der zukünftigen Nutzungsformen, der Abstimmung mit langfristigen Planungen von Stadt und Land und in Investitionen, die für eine optimierte Infrastruktur sorgen. Davon abgesehen stehen diese Flächen österreichischen und internationalen Entwicklern und Investoren zur Realisierung ihrer Visionen zur Verfügung.
Die Asset One AG verfolgt bei ihren Liegenschaften grundsätzlich eine Entwicklungsphilosophie, die auf qualitativ hochwertige, nachhaltige Stadtentwicklung setzt. Das ist nur in Zusammenarbeit mit erstklassigen Architekten und aufgeschlossenen, engagierten Verantwortlichen in den Städten möglich. In Schwechat besitzen wir nur eine kleine Liegenschaft am Rande eines großen Entwicklungsgebietes. Umso erfreuter sind wir über die hochinteressanten Initiativen in Schwechat, und wir gratulieren dem Architektenteam 000y0 Architekten zum Sieg beim europäischen Wettbewerb Europan 8.
Im Gegensatz zu Salzburg, wo wir derzeit einen Aufsehen erregenden Wettbewerb selbst initiiert haben, und zu Graz, wo wir ganze Stadtteile entwickeln, sehen wir uns in Schwechat derzeit in einer beobachtenden Rolle. Es wird abzuwarten sein, welche Strategie die Brau Union mit der Entwicklung ihrer Fläche verfolgt. Wir sind jedenfalls aufgeschlossen für Projekte, die unserer Entwicklungsphilosophie entsprechen und unsere wirtschaftlichen Ziele erfüllen.
Wir glauben, dass Schwechat große Chancen in der wirtschaftlichen Entwicklung hat. Daraus wird in Zukunft auch die entsprechende Nachfrage nach Immobilien verschiedenster Nutzung entstehen. Wenn dies konkreter abzusehen ist und die Entscheidungen der Brau Union gefallen sind, dann werden auch wir für unsere kleine Fläche die Weichen stellen.